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KAIROS EUROPA - Colloquium 2000

Glaubensgemeinschaften und Soziale Bewegungen im Streit mit der Globalisierung

Maßgeblich initiert von Ulrich Duchrow/ Kairos Europa, startete das Projekt "Colloquium 2000" im Mai 1998 mit nahezu 200 sozial und politisch engagierten Menschen aus Theologie, Kirche, Wirtschaftswissenschaft und Umweltforschung, aus vielen Kulturen und annähernd 50 Ländern. Ziel war und ist es, Personen und Institute in einem Kommunikationsprozeß zu-sammenzubringen, die seit langem - aber oft vergeblich - dafür eingetreten sind, daß sich die Kirchen intensiver und konsequenter mit ökonomischen Fragen auseinandersetzen. Der Ge-dankenaustausch fand weitgehend via Internet statt.

Wie können Menschen ihr wirtschaftliches Leben selbst bestimmen? Wo liegen die strategi-schen Ansatzpunkte für Alternativen zur kapitalistischen Globalisierung und welche Rolle können Glaubensgemeinschaften hierbei spielen?

Diese Grundfragen zogen sich wie ein roter Faden durch alle Stationen des Gedankenaustau-sches.

Das Colloquium 2000 fand seinen vorläufigen Höhepunkt mit einer Tagung in Hofgeismar vom 9. bis 16. Juni 2000, getragen von einer Gruppe kirchlicher Organisationen, Missions-werken sowie ökumenischen Initiativen aus Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Öku-menischen Rat der Kirchen, dem Reformierten Weltbund und Pax Christi International.

Dabei wurde eine Erklärung des Colloquiums 2000 veröffentlicht, deren Text (in Englisch und Deutsch) zusammen mit einer Dokumentation seit September 2000 gedruckt vorliegt, bzw. unter www.econ-theo.org im Internet abgerufen werden kann.

Netz-Info, Dezember 2000
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