Risiko für einen katastrophalen Reaktorunfall größer als bisher angenommen


Das Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz teilt mit, dass nach einer neuen Studie des Atmosphärenchemikers Jos Lelieveld das Risiko für einen Reaktorunfall viel grüßer ist, als bisher angenommen wurde.

Mit dem gegenwärtigen Bestand an Atomkraftwerken könne es etwa einmal in 10 bis 20 Jahren einen GAU geben. Dies sei deutlich häufiger als bisher geschätzt wurde.

Nach der Analyse des Wissenschaftlers tragen im weltweiten Vergleich die Einwohner im dicht besiedelten Südwestdeutschlasnd wegen der zahlreichen Kernkraftwerke an den Grenzen zu Frankreich und Belgien das höchste Risiko einer radioaktiven Verseuchung. Einmal in etwa 50 Jahren werde es zu so einem Ereignis mit drastisch erhöhter Strahlenbelastung kommen!
(Quelle: Nürnberger Nachrichten)