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Das Netz kennt seine Aufgabe!

Einladung zur Jahresversammlung 2001
11.-13. Mai 2001 in Kloster Weltenburg

Wozu ist ein »Netz« gut? Nun, um zu vernetzen, d. h. miteinander ins Gespräch zu bringen, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, die im Drang des Alltagsgeschäfts vielleicht nicht so genau wahrgenommen werden!

So laufen - zumindest in Bayern - in der Wahrnehmung der konziliare Prozeß für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und Aktivitäten in Stadt und Land zur »Agenda 21« weithin noch vielfach nebeneinander her, ohne daß dabei realisiert wird, daß beide im Grunde dasselbe beabsichtigen: Bewahrung oder Wiederherstellung einer lebenswerten Welt im Kleinen und Großen.

Deswegen will das Ökumenische Netz Bayern beide Bewegungen miteinander ins Gespräch bringen. Das soll auf der nächsten Jahresversammlung im Mai 2001 (11.-13.05.2001) geschehen, wobei der Samstag vorrangig der Erarbeitung des Themas gewidmet ist. Und weil im Landkreis Kehlheim der Agenda-Prozeß schon vielfache Früchte trägt, wird diese Jahresversammlung dort in Zusammenarbeit mit den örtlichen Initiativen und Bildungseinrichtungen stattfinden. An Beispielen vor Ort läßt sich eben am besten lernen. Das Prinzip »Global denken - lokal handeln« liegt offen da.

Der Ort des Geschehens wird mitten in demselben Landkreis das Benediktinerkloster Weltenburg an der Donau sein: Gerade in der benediktinischen Regel »ora et labora« (Bete und arbeite!) zeigt sich ja, daß alles menschliche Arbeiten nur in der Rückbindung an Gott über den Tag hinaus erfolgreich sein kann, also auch »Agenda 21« und konziliarer Weg als Aufgabe des Christen eng miteinander verknüpft sind.

Warum?

Dazu eine kleine Geschichte, für deren Wahrheit ich mich verbürge:

In den Achtzigerjahren besuchte eine Delegation von Funktionären aus dem kommunistischen Ausland ein Benediktinerkloster und stellte beim Rundgang fest, daß kommunistisches und benediktinisches Handeln eigentlich - in der Idealform - deckungsgleich seien. Der Abt des Klosters bestätigte diese Annahme, aber er fügte hinzu: »Daß wir trotz vieler Mühsal nicht entmutigt werden und weiter arbeiten können, liegt daran, daß wir immer Gott als Dritten im Bunde haben.«

So hofft das Ökumenische Netz Bayern, daß es den Kairos, den rechten Augenblick getroffen hat Denn Agenda 21, konziliarer Prozeß und auch die Dekade »Gewalt überwinden« haben die gleiche Grundlage: Der rechte Lobpreis Gottes (Orthodoxia) zeigt sich erst im rechten Handeln des Menschen.

Gudrun Schneeweiß

PS.., aber wichtig:

  1. Zur Jahrestagung, vor allem zum Studientag am Samstag, sind alle Interessierten eingeladen.
  2. Im Innenhof von Kloster Weltenburg besteht die Möglichkeit, an Ständen über Initiativen zu informieren.
  3. Da Weltenburg keine Bahnstation hat, wird ein Abholdienst von der Bahnstation Kehlheim eingerichtet.

Um besser planen zu können, bittet das ÖNB schon jetzt um formlose Anmeldung mit Wünschen zu Unterkunft und ob ein Stand gewünscht wird. Adresse: H. H. Willberg, Mühlbachweg 13, 90559 Burgthann

Netz-Info, Dezember 2000

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